Bodenstabilisierung nach dem CSV-Verfahren

Bei der Bodenstabilisierung nach dem CSV-Verfahren werden Verdrängungssäulen kleinen Durchmessers in engen Abständen mit Hilfe eines Schneckengestänges in den Boden eingebracht. Als Stabilisierungsmaterial wird eine Zement-Sand-Mischung verwendet, die, als Trockengranulat eingebracht, durch Wasserentzug des umliegenden Bodens zu einer Betonsäule erhärtet. Der Boden selbst wird durch den Feuchtigkeitsentzug zusätzlich verbessert.
Entsprechend dem gewählten Säulenraster lassen sich Steifigkeit und Bettungsmodul des stabilisierten Bodens den lokalen Belastungsverhältnissen direkt anpassen. Die Herstellung erfolgt erschütterungsfrei und kann problemlos neben bestehenden Bauwerken ausgeführt werden. Eine Absenkung des Grundwassers ist nur bis ca. 30 cm unter der Arbeitsebene erforderlich.

 
 

Bodenverfestigung im CSV-Verfahren – ein Mitschnitt der Arbeiten auf der Baustelle.

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